Softwareinstallation, Rechner optimieren

So, die Hardware ist eingebaut, der Rechner wieder zusammen geschraubt und die dazu gehörenden Treiber
sind installiert. Nun geht es daran die Videosoftware zu installieren und den Rechner für seinen späteren
Einsatz zu optimieren.

Wie schon gesagt, lag meiner FireWire-Karte die Videobearbeitungssoftware der Firma Ulead Systems bei:
"ULEAD Media Studio Pro 6.0 VE": Bei dieser Software handelt es sich um eine "Light-Version",
die jedoch bei Ulead Sytems auf eine Vollversion upgegradet werden kann.

Diese Software-Version besteht aus zwei Modulen:
1. Dem Video Capture-Modul, um das Videomaterial in den PC zu spielen und
2. dem Video Editor-Modul, um das Videomaterial zu bearbeiten.

Die Vollversion von Media Studio Pro 6.5 beinhaltet sechs Module:

Weitere Informationen über die Funktion der einzelnen Module finden Sie unter: http://www.ulead.de/msp/features.htm.
Was die einzelnen Versionen von Media Studio Pro beinhalten finden Sie unter: http://www.ulead.de/msp/compare1.htm.

Genug geredet, die CD von ULEAD Media Studio Pro 6.0 VE ins CD-Laufwerk und los gehts.
Wenn das Laufwerk auf "Auto" steht, startet die Installationsroutine selbsttätig. Wenn nicht, kann sie im Explorer
durch einen "Doppel-Klick" auf die setup.exe gestartet werden. Bei der Auswahl der Sprache wählen Sie
"Deutsch" und klicken auf "OK".
Beim Willkommensfenster klicken Sie auf "Weiter". Beim Lizensvertrag akzeptieren Sie diesen mit "Ja".
Danach müssen Sie Ihren Namen, eventuell die Firma, aber in jedem Fall Ihre Seriennummer eingeben.
Geben Sie jetzt den Zielordner ein, in dem das Programm installiert werden soll und klicken Sie auf "Weiter".
Bei der anschließenden Frage, welche Installation vorgenommen werden soll, wählen Sie "Standard" und klicken
auf "Weiter". Jetzt können Sie einen Programmordner auswählen. Als nächstes wählen Sie das Verzeichnis aus,
in dem die "Preview Files"abgelegt werden sollen. Wenn Sie auf "Weiter" klicken wird Ihnen angezeigt,
was anschließend alles auf Ihren Rechner kopiert wird. Wenn Sie nochmals auf "Weiter" klicken, beginnt die
Installation der Videobearbeitungssoftware. Ist diese abgeschlossen, haben Sie noch die Möglichkeit diverse
Zusatzprogramme zu installieren. Einige sind für die eigentliche Arbeit mit Media Studio Pro nicht zwingend
erforderlich und deren Installation kann über "Abbrechen" verhindert werden. Überlegen Sie sich im Vorfeld,
ob Sie diese Programme benötigen.
Was Sie damit eventuell auch nicht installiert haben, ist eine Version von DirectX. DirectX ist für die einen
Teufelszeug, für andere der Segen auf Erden. Mann kann über DirectX denken was man möchte, aber bestimmte
Bestandteile von DirectX werden benötigt, wenn man digitales Videomaterial über FireWire in den PC einspielen will.
Auch wenn man das Videomaterial weiter verarbeitet hat und zurück in die Kamera spielt, welche per Software
ferngesteuert werden soll, sind Bestandteile von DirectX im Einsatz. Versuchen Sie es doch einmal mit der
Version DirectX 8.1b.
Das DirectX 8.1b Runtime für Windows 98 und Me bekommen Sie hier: DirectX 8.1b Runtime für Windows 98 und Me.
Mit dieser Version bin ich eigentlich ganz gut zurecht gekommen. Aktuell ist zur Zeit die Version DirectX 9.0.
Ich habe diese Version noch nicht getestet, jedoch schon einiges Positive darüber gelesen.

Damit Ihr Rechner sich an die viele neue Software gewöhnen kann, sollten Sie jetzt einmal einen Neustart durchführen.
Nach dem Neustart sollten Sie auf jeden Fall ein Update Ihrer Version auf Media Studio Pro 6.0.0.2 vornehmen.
Dies wird auch von Ulead Sytems dringend angeraten. Dieses ca. 5 MB große Update für Media Studio Pro 6.0 ist unter
http://www.ulead.de/tech/msp_ftp60.htm zu bekommen.

Sollten Sie nach dem Einbau der FireWire-Karte noch nicht den DV Patch installiert haben, so sollten Sie dieses jetzt
nachholen. Er verbirgt sich im Verzeichnis DV Patch in der Datei: 243174up.exe ( DV-Upgrade für Windows 98 SE.
Dieses Upgradeprogramm bietet verbesserte Digital Video (DV)-Funktionen für Windows 98 Second Edition (SE) ).

Hier noch ein Zitat aus dem Ulead Help-File:
"Zur besseren Unterstützung von DV-Mitschnitt und Bearbeitung ist es ratsam, eine Festplatte mit einer
Dauertransferrate zu verwenden, wie z. B. UltraDMA oder SCSI.
Wenn Sie eine IEEE-1394 OHCI-Karte verwenden, muß Ihr System Windows 98 SE (oder höhere Version) oder
Windows 2000 sein. Bitte führen Sie das Digital Video (DV) Upgrade-Programm von der Programm-CD aus, um die
DV-Eigenschaften für Windows 98 SE zu verbessern. Andere DV-Karten wie z. B. Canopus DVRex-M1, DVRaptor,
FAST DV Master und Pinnacle DV500 haben ihre eigenen Haustreiber, die auch unter Windows 98 oder NT 4.0
arbeiten.
Zum Übertragen oder Aufzeichnen von DV-Dateien zurück auf einen DV-Camcorder vergewissern Sie sich bitte,
dass Sie das Typ-1 Format (dies ist die Voreinstellung) bei der Erstellung einer DV-Datei verwenden.
Microsoft definiert zwei Methoden für die Speicherung von DV-Videodaten in AVI-Dateien, nämlich Typ-1 und Typ-2.
Wenn Sie mehr über diese zwei DV AVI-Dateiformate wissen möchten, besuchen Sie bitte Microsofts Website unter:
http://www.microsoft.com/hwdev/tech/stream/vidcap/dvavi.asp
Wenn Sie keine DV-Dateien im Video Editor einfügen können, prüfen Sie bitte, ob Sie den VFW (Video for Windows)
DV-Software-Codec installiert haben, der DV-Dateien von Typ 1 möglicherweise nicht unterstützt. Wir empfehlen, den
DV-Codec wie z. B. den Adaptec DVSoft-Codec zu entfernen. Sie können das Multimedia-Programmsymbol in der
Systemsteuerung doppelklicken und dann auf das Register Erweitert gehen, um alle Video-Codecs in der Kategorie
Videokomprimierungs-Codecs zu sehen."



Optimierung des Rechners: ( 1x="Klick" und 2x="Doppelklick" auf das jeweilige Objekt )

Es macht auch Sinn darüber nachzudenken, ob man in seinem PC mit zwei Festplatten arbeiten möchte.
Auf die Boot-Festplatte mit dem Betriebssystem packt man noch alle Programme zur Videobearbeitung
und eine zweite Festplatte (im Wechselrahmen) nutzt man nur, um die Videodaten zu speichern. Dies kann
einem das eine Prozent Performens bringen, die einem fehlen, um lückenloses Videomaterial zu erhalten.

Man kann vor Beginn der Arbeiten auch noch einmal das Internet durchforsten, ob man für seine eigene
Hardware im PC eventuell den einen oder anderen veralteten Treiber durch einen Aktuellen ersetzen kann.
Sollte man jetzt ein stabil laufendes System mit ausreichendem Datendurchsatz besitzen,
kann man mit dem Überspielen der Videodaten in den PC beginnen (capturen).

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